1000 Handarbeiten in zwei Monaten gemacht:
 
Adventsbasar der katholischen Frauen Feudenheims lindert Not!
 
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Reichbeladener Gabentisch
 
Fotos Grabenkamp
 
(gra) Ein wahres Weihnachtsgeschenk-Paradies lockte wieder einmal ins katholische Gemeindehaus "Prinz Max". Eine Woche vor dem 1. Advent fanden Feudenheimer hier hinreißend schöne handgearbeitete Dinge zum Verschenken - aber auch zum Behalten; so liebevoll gemacht, dass die Käuferinnen sie nicht wieder weggeben mögen. Auch wenn sie zum Beispiel mit 81 Jahren nicht unbedingt mehr mit einem Schmusepüppchen ins Bett gehen müssen. (Solche Püppchen wurden fantasievoll gestrickt von der 87jährigen Lina Dick, unser Bild). Da sind fürs Praktische die handgestrickten Bettschuhe eher angebracht und werden genau so gern gekauft wie die bunten Socken für den Schwiegersohn, Topflappen (für den Hausmann nebst Kochschürze!), Gestecke für die Wand oder den Tisch beim Adventstee (dafür durfte man auch edle Gelees kaufen!). Diese bezaubern ebenso wie all die kleinen Nettigkeiten für die Advents- und Weihnachtszeit; gehäkelte Nikoläuse, skifahrende Schneehäschen, Lichterhäuschen und dicke Kerzen. Dieses tolle Angebot nutzten zahlreiche Feudenheimerinnen. Einige konnten gar nicht sagen, seit wie vielen Jahren sie hierher kommen. Sie freuen sich bei diesem Adventsbasar alljährlich auf den Treff mit Freundinnen. Da wird sogar ein Gläschen Sekt getrunken oder Selbstgebackenes zum Kaffee genossen. So viele Kuchen gibt's auf keiner Hochzeit: 40 feinste Kuchen und Torten wurden von Feudenheimerinnen gebacken, gespendet, aufgetischt, verkauft und verzehrt! Der Erlös davon bringt zusätzlich eine stattliche Summe in die Hände der zwölf Damen um Irmgard Hugo, die sich seit Jahrzehnten ab 1.September wöchentlich treffen, um mit Basteleien für ihren jährlichen Adventsbasar Geld für gute Zwecke zu erarbeiten. In diesem wie auch im vorigen Jahr spenden die Damen den Erlös ihres Adventsbasars für das Mannheimer Frauen- und Kinderschutzhaus (Heckerstift), das Kinder- und Jugenddorf Klinge und die Moldawienhilfe von Luitgard Schmidt. Diese erhielten im Jahr 2005 jeweils aufgerundet 800 ; und in diesem Jahr 2006 werden 2.500 Reinerlös auf diese Begünstigten verteilt, wie Irmgard Hugo erfreut berichtet. Das ist ein wahrlich stolzes Ergebnis der fleißigen Arbeit eines zahlenmäßig so kleinen Kreises! Das Material für all die schönen selbsterarbeiteten Dinge wird von den fleißigen Bastlerinnen , die in zumeist in vorgerückten Jahren sind, gespendet. Sie würden sich wünschen, dass sich auch jüngere Damen ihrem Kreis anschließen.
Lydia Grabenkamp