Feuerwehr-Großeinsatz löschte Hunger und Durst!
Feudenheimer Freiwillige luden zum "Tag der offenen Tür"
 

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"Feuerwehr-Brummis" vom Rettungskorb aus gesehen
 
 
Foto Petra Pschibilka  
 

(gra) Teamarbeit im besten Sinne des Wortes ist für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ebenso selbstverständlich wie notwendig. Wenn sie im Ernstfall ausrücken heißt das: "Wir gehen da rein, wo die anderen raus müssen". Mit schwerem Gerät helfen sie bei Bränden und anderen Unglücksfällen. Die "Freiwilligen" nehmen zunächst den Dienst in den Wachen auf, wenn die Berufsfeuerwehr zum Einsatz ausrückt. Wird es sehr brenzlig, dann setzen auch sie sich an den Unglücksstellen mit allem, was sie in vielen Übungsstunden gelernt haben und mit großer körperlicher Fitness ein. Einen interessanten Überblick über ihre Aktivitäten konnte man sich wieder einmal beim "Tag der offenen Tür" der Feudenheimer Freiwilligen Feuerwehr machen. Halb Feudenheim und die Mitglieder und Vorstände der örtlichen Vereine erschienen hier zu Besuch bei den beliebten Helfern. In diesem Jahr wurde ihnen der langgehegte Wunsch nach kurzer Sperrung der Theodor-Storm-Straße erfüllt. Da konnten Spezialfahrzeuge der Feudenheimer, der Ladenburger und Ilvesheimer Freiwilligen Feuerwehren auffahren. Unter ihnen war auch der Bootscontainer mit sechs Booten, für welche die Feudenheimer die spezielle Ausbildung zur Wasserrettung haben. Die größte Attraktion waren zwei riesige Kranwagen der Berufsfeuerwehr Mannheim, die mit ihren Auslegern bis zu 40 Meter in den Himmel ragten. In einem ihrer Personenbeförderungskörbe konnten interessierte Besucher hoch in die Luft steigen, erleben, wie hier schwindelfreie Feuerwehrleute bei Ernstfällen arbeiten, aber heute den Spaß genießen, auf Feidene und das ganze Fest hinunterzuschauen. Eifrig waren 15 Mitglieder der Feudenheimer Jugendfeuerwehr rundum im Einsatz (Ltg. Petra Pschibilka, die auch für uns aus luftiger Höhe fotografierte). 30 ihrer erwachsenen Kollegen rotierten im Einsatz, um die Gäste zu bewirten. Da gab es nicht nur "Nobbis Erbsensuppe", sondern Flammkuchen, Fritten, Bratwurst und Waffeln. Für die Kuchentheke spendeten die Ehefrauen der Feuerwehrleute an die 40 köstliche Kuchen. Der Erlös des "Tages der offenen Tür" fließt einem sozialen Zweck zu.

Lydia Grabenkamp