Dr. Robert Geursen ging von 1955 - 1962 in Feudenheim zur Schule
Ehemaliger Lessing-Schüler stiftet Preis für beste Abiturienten in Naturwissenschaften
 
   
Dr. Gerhard Mersmann, Dr. Robert Geursen und Gottfried Becker unterzeichnen den Spendenvertrag (v.l.)  
 
(gra) Im "Mannheimer Morgen" lasen wir den Bericht von Dr. Martina Fuchs über den Anfang Februar von Dr. Robert Geursen ausgesetzten Preis von je 500 für die beiden besten Abitur-Absolventen in Naturwissenschaften. Dieser Preis wird in den nächsten zehn Jahren alljährlich vergeben. Dr. Robert Geursen ist ein echter "Feidemer Bu". Seine Eltern wohnten im Adolf-Damaschkering. Geursen schreibt uns: "Ich bin von 1955-62 in Feudenheim in die Schule gegangen, und zwar zunächst in die dritte und vierte Klasse der Volksschule und danach in die Dependance des Lessing-Gymnasiums. Ab Untersekunda ging es dann im Hauptgebäude am Paul-Martin-Ufer weiter. Dort habe ich dann im Februar 1966 das Abitur gemacht".

(M.F.) Vor 40 Jahren, am 25. Februar 1966, legte Robert Geursen am Lessing-Gymnasium sein Abitur ab. Jetzt will er etwas für dessen heutige Schüler tun: Der promovierte Chemiker und Arzt stiftet einen Preis für besondere Leistungen in Naturwissenschaften. Mit der Unterzeichnung eines Spendenvertrags brachte Dr. Geursen am 24. Februar zusammen mit Gottfried Becker, Direktor des Lessing-Gymnasiums, und dem Leiter des Fachbereichs Bildung, Dr. Gerhard Mersmann, alles unter Dach und Fach. Der Robert-Geursen-Preis ist - über zehn Jahre hinweg - mit jährlich 1.000 Euro dotiert. Er geht jeweils zu gleichen Teilen an die beiden besten Lessing-Abiturienten in den Fächern Chemie und Biologie. "Ich hatte schon seit längerem den Wunsch, der Schule und der Stadt Mannheim etwas zurückzugeben für die Unterstützung, die ich hier in meiner Jugend erfahren habe", erklärte Geursen, der heute eine Beratungs-Firma für Gesundheitspolitik in Heidelberg betreibt. Im Unterricht am Lessing-Gymnasium seien seinerzeit gute Grundlagen für seine berufliche Laufbahn gelegt worden. Und von der Stadt Mannheim habe er als besonders begabter Schüler zu Studienbeginn ein einmaliges Stipendium von 500 Mark bekommen. "Das war damals, Ende der 60er Jahre, sehr viel Geld für mich!" Auch die künftigen Träger des Robert-Geursen-Preises sollen das Preisgeld für ihre weitere Ausbildung einsetzen. Fachbereichs-Chef Mersmann dankte Geursen für sein bürgerschaftliches Engagement: "In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass wir alle uns gemeinsam für die Bildung unserer Kinder einsetzen". Und Schulleiter Becker ist sich sicher: "Dieser Preis schafft einen zusätzlichen Motivationsanreiz für junge Leute, die in Naturwissenschaften begabt sind."
 
Die Homepage-Adresse der Beratungsfirma von Dr. Robert Geursen lautet: www.geursen-consulting.de