21. Bundeswettbewerb 2006 "Gärten im Städtebau" -
mit dabei die Kleingartenanlage Elkersberg
 

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Vorsitzender Lothar Gölz begrüßte Jürgen Sheldon, Vorsitzender der Bewertungskommission  
 
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Die Kleingartenanlage Wallstadt-Elkersberg wurde vom Bezirksverband der Gartenfreunde Mannheim e.V. und dem städtischen Fachbereich Straßenbetrieb und Grünflächen zum 21. Bundeswettbewerb 2006 "Gärten im Städtebau" angemeldet. Zur Besichtigung der Anlage war nun eine siebenköpfige Bewertungskommission des Bundesverbandes der Deutschen Gartenfreunde e.V. nach Mannheim Wallstadt gekommen, um sich die Anlage anzuschauen und zu bewerten. Doch bevor die Jurymitglieder zum Rundgang starteten, begrüßte der Erste Vorsitzende der Kleingärtner, Lothar Gölz, Jürgen Sheldon, Vorsitzender der Bewertungskommission und Bürgermeister Lothar Quast. Gemeinsam hörten sie einen "Vortrag" von Markus Roeingh, Fachbereichsleiter Straßenbetrieb und Grünflächen und auch der 2. Vorsitzende Dieter Machein stellte den Kleingartenverein und die Anlage kurz vor. Denn auch im Wallstadter Vereinsleben engagieren sich die Kleingärten und sind Mitglied der IWV. Der Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau 2006" belegt den Beitrag der Kleingartenvereine für eine lebenswerte, soziale, naturnahe Stadt. Die Mannheimer Kleingartenorganisation besteht mittlerweile aus 25 Kleingartenvereinen mit 44 Anlagen, die alle ehrenamtlich verwaltet werden. Erst im letzten Jahr, konnte im Bürgerpark Wingertsbuckel dem jüngsten Verein, den Gartenfreunden "Im Rott", eine Trendgartenanlage übergeben werden. Die von der Bundeswertungskommission zu bewertende Kleingartenanlage Elkersberg wurde bereits im Jahr 1984 von der Bundeswertungskommission des Wettbewerbs " Gärten im Städtebau" als "Musteranlage" vorgestellt und hatte damals eine Silbermedaille errungen. Seither sind einige Jahre vergangen und die Anlage hat sich dank der Kleingärtner hervorragend weiterentwickelt. Im letzten Jahr erhielt die Anlage beim Mannheimer Kleingartenwettbewerb den 1. Preis und man wurde Sieger im Landeswettbewerb der Kleingartenvereine. Nun wartete eine neue Herausforderung auf die Kleingärtner, die Bewerbung für den 21. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau". Für Bürgermeister Lothar Quast ist diese großzügig angelegte Grünanlage nicht nur ein wertvolles Naherholungsgebiet, "das mit fachkundigen Auge fürs Detail auf sehr hohem Niveau gepflegt und entwickelt wird". Vielmehr leisten die Kleingärtner auch wichtige Integrationsarbeit, denn Menschen verschiedenster Nationalitäten arbeiten hier gemeinsam. Beim Rundgang mit dabei waren auch der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Ulrich Willinger und Horst Haubitz, stellvertretender Vorsitzende des Bezirksverbandes. Bis das Ergebnis bekannt gegeben wird, müssen sich die Kleingärtner aber noch etwas gedulden, denn die Preisverleihung findet erst am 9. Dezember in Berlin statt.

Obi