Der Regenbogen - Gnadenverheißung voller Poesie!
90 Johannesgemeinde-Kinder spielten "Noah und die coole Arche"
 
(Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken)
 
         Die Tiere auf dem Marsch Der Regenbogen über allem Lebenden   Einzug in die Arche (Orchester links)
     Fotos Grabenkamp                   
 
(gra) Die gute Meldung zuerst: Es wird keine Sintflut mehr geben! Dafür hat Gott dem Noah und seinen Kindern den Regenbogen als Zeichen gesetzt! (Mose 9.13) Das ist eine Verheißung voller Poesie, die seit Jahrhunderten Maler und Dichter inspirierte. Der Regenbogen - er ist auch ganz nüchtern als Lichtbrechung zu erklären. Aber wer möchte dem einzigschönen bunten Leuchten schon das Wundersame absprechen! Ganz bestimmt nicht die 90 Kinder der Feudenheimer Johannesgemeinde, die zu ihrer Aufführung "Noah und die coole Arche" ins Bonhoefferhaus einluden. In monatelanger Arbeit unzähliger begeisterter Helfer wurde dieses Kindermusical der creativen Kirche (von Ruthild Wilson und Helmut Jost) unter Gesamtleitung von Kantorin Claudia Stein einstudiert. Herzlicher Dank wurde ihr und ihrem Team von Pfarrer Schärr nach der mit großem Beifall aufgenommenen Premiere zuteil. Stein hatte für dieses Musical auch die Kinderchöre der Johannesgemeinde einstudiert. Es sangen außerdem die "Maxi-Kinder" des Kindergartens Pusteblume; es spielten die Flötengruppen "Pfiffikus" (Ltg. Ellen Weinel) und die eigens gegründete Band "Arche-ologen" (Stefan Kern, Schlagzeug; Carsten Sessler, E-Gitarre; Ellen Weinel, Keyboard; Dieter Zapf, Baß). Regie Brigitte Karrer; Tänze Stefanie Karrer; Ton- und Lichttechnik: Klaus und Florian Karrer; Assistenz Kevin Klages und Philip Denk. Der wahrlich profihaft-gute Teenage-Erzähler war Anton von Buch. Von ihm hörte man - auch mit humorvollen Anmerkungen - die Noah-Geschichte aus der Bibel, wie Gott die sündige Menschheit mit der Sintflut ausrotten wollte, aber Noah, den Gerechten, und mit ihm Tierpärchen aller Arten in der Arche rettete. Das Bonhoefferhaus war vollbesetzt mit erwartungsfrohen Besuchern, Eltern, Baby-Geschwistern, Großeltern, Tanten, Onkels. Kurzum, von Menschen, die eine so schätzenswerte Aktivität einer Kirchengemeinde zu würdigen wissen und sehr gut unterhalten wurden. Der erzieherische Wert einer solch modernen Bibelarbeit ist überhaupt nicht hoch genug zu bewerten. Die Akteure selbst wissen dieses noch nicht. Sie spielten froh und frei als Schau- und Schattenspieler, in den Rollen der lustigen kleinen Tiere und der Familie Noahs, sägten und hämmerten, bauten die Arche und trotzten mit Gottes Hilfe der Sintflut. Fröhlicher Tanz belohnte zum Schluss das Erscheinen der Taube mit ihrem Ölzweig. Das Bühnenbild war in seiner Schlichtheit hervorragend, die Führung der jungen Akteure ebenso verständnis- wie liebevoll, und die ganze Darbietung eine Leistung wie aus einem Guss. (Weitere Mitwirkende: Katrin Ziegler (Noah); Julia Oberbauer (Noahs Frau); Luis Rothenstein (Sem); Ronja Rieckmann (Sems Frau); weiter Julien Schneider, Clara Hettich, Jana Wildmoser, Antessa Dasturdeh, Larissa Denk, Antonia Risch, Johannes Stein, Ayke Janssen, Lena Breu, Matteo Voit, Tabea Kantner, Arne Janssen, Luise Schärr, Vivien Menz, Lisa Schramm, Tabea und Lennart Janzing. Schattenspieler: Nils Grieshaber, Jana Wildmoser, Antonia Haselbek, Edith Bäuerle. Leute: Senait Mtshuen, Lena Ziegler, Susanne Stein, Leonore Risch. - Man darf mit Sicherheit hoffen, dass diese kleinen Sänger und Schauspieler auch in Zukunft etwas Gutes mit ihrer Freizeit anzufangen wissen.

Lydia Grabenkamp