"A choir friendship since 1996!"
GV Teutonia Pittsburgh besuchte Feudenheimer Sangesfreunde
 
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Sängerinnen und Sänger Teut. Pittsburgh,
Ltg. Edward Helgerman
 
Vier muntere Teut.-Pittsburgh-Sängerinnen,
hi.l. Pres. Evelyn Viehbeck neben Marga Heckmann
 
 
Fotos Grabenkamp
 
(gra) "Wir sind jetzt 24 Stunden auf den Beinen seit unserem Abflug aus Pittsburgh, aber diese Stunden mit den Feudenheimer Sangesfreunden genießen wir von Herzen und sind keineswegs zu müde, um mit ihnen zu singen" versicherte der Sprecher der zu Gast in Feudenheim weilenden Pittsburgher Teutonia, Vice-President Wilhelm Banzhaf, bei seiner Begrüßungsrede in der vollbesetzten Feudenheimer Kulturhalle am 3. Mai 2006. Hier waren die Freunde von jenseits des großen Teichs schon vor zehn Jahren zu Besuch, und die Feudenheimer Teutonen hatten 1998 eine Gegenvisite gemacht. So entstand eine große Freundschaft zwischen den Sängern und ihren Angehörigen, die vom Vorsitzenden der Feudenheimer Teutonia, Wilhelm Heckmann in seiner (von Enkelin Eva Heckmann in tadellosem Englisch übersetzten) Ansprache bekräftigt wurde. Diese Freundschaft lobte in warmen Worten auch Stadtrat Konrad Schlichter und überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters und der Stadt, wobei er auch den an der Reise teilnehmenden Präsidenten des Nordamerikanischen Sängerbundes, Elmer Menhardt, begrüßte. Offizielle Geschenke wurden überreicht und die Pittsburgher, von Bundespräsident Horst Köhler mit der Zelter-Plakette 2005 ausgezeichnet, erwiesen sich in schönen Gesangsvorträgen dieser Ehre würdig. Die Freunde aus den USA haben 2000 Vereinsmitglieder und einen vor 160 Jahren gegründeten Männerchor sowie einen 1935 gegründeten Damenchor. 15 Damen waren mitgekommen und sangen wunderschön zu Ehren Mozarts "Musica begleite unser Leben", traten aber auch gemeinsam mit dem Pittsburgher Männerchor auf. So gaben sie, dirigiert von Edward Helgerman (Pianistin Charlotte Pilewski) mit ihren schönsten Liedern einen wahren Ohrenschmaus zu Gehör. Machtvoll schallten die vereinigten Männerchöre der Teutonia Pittsburgh und der Teutonia Feudenheim , geleitet von Thomas Wind, in der Kulturhalle und besiegelten mit schönen Klängen eine große Harmonie zwischen Menschen befreundeter Nationen. Die Teutonia Feudenheim hatte natürlich zu einem speziellen "Pfälzer Teller" mit Saumagen, Leberknödeln, Sauerkraut und Kartoffelbrei eingeladen, den sich die Gäste schmecken ließen. Sie selbst hatten auch als kleinen Leckerbissen ihre Stimmungsmusik mitgebracht: Eberhard Müller mit seinem Akkordeon und Hans Meyer (Bass) brachten die fröhliche Gesellschaft zum Schunkeln, ehe es für die über hundert Reiseteilnehmer um 22 Uhr an die Abreise in zwei Bussen ging. Die 14-Tage-Reise der Pittsburgher führte am nächsten Tag nach Straßburg, dann nach Salzburg, Wien, Prag und München.

Lydia Grabenkamp