Feudenheimer Sternsinger sammelten 13.400 Euro
Caspar, Melchior und Balthasar unterwegs für arme Kinder in der Welt
 
   
 
Die Sternsinger von Feudenheim und Wallstadt beim gemeinsamen Aussendungsgottesdienst am 26.12.2005 in St.Peter u.Paul in Feudenheim  
 
Foto R. Diener  
 
(gra) Im Altarraum von St. Peter und Paul versammelten sich fast fünfzig Feudenheimer Sternsinger beim festlichen Aussendungs-Gottesdienst des zweiten Weihnachtsfeiertages 2005. Mit Segenswünschen machten sie sich mit ihrem Stern und der Sammelbüchse ab dem 27. Dezember auf ihren Weg zu nicht zählbaren Feudenheimer Häusern, um dort mit geweihter Kreide den Segensspruch C*M*B auf die Türe zu schreiben. Nun steht dort wieder für ein Jahr das Versprechen "Christos*Mansionem*Benedicat" - "Christus segnet dieses Haus". Dieser Spruch sagt aber auch, dass die Bewohner den Sternsingern eine Gabe für arme Kinder in der Welt übergaben. Dadurch können die Feudenheimer Sternsinger 13.400 in einer weltweiten Soldiratiätsaktion des "Bund der deutschen katholischen Jugend" (BDJK) nach Lateinamerika (insbesondere für bedürftige Kinder nach Peru), Afrika, Ozeanien, Asien und Osteuropa schicken. Damit werden insgesamt 2.700 Projekte in den ärmsten Ländern gefördert. Um diese Summe zu erzielen, waren die Feudenheimer Sternsinger bis zum 6.1.2006 in Gruppen von vier Kindern mit einer Betreuerin oder einem Betreuer nachmittags jeweils drei bis vier Stunden unterwegs. Die Koordinatorin der Feudenheimer Sternsingeraktion, Stefanie Dunz, ist voll des Lobes über die kleinen Könige mit ihrem Stern, die sehr einsatzbereit waren. Sie sangen vor den Häusern ihr Lied "Kinder können was bewegen", dessen Text auch gleichzeitig das Motto dieses Jahres war.