Abschied von Hermann Weinert  
 
   
   
 
Es war nicht nur für seine Frau Gisela und seine Kinder und Enkelkinder ein großer Schock; plötzlich und unerwartet verstarb der beliebte Germania-Vorstand Hermann Weinert. Ein Mann, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden stand, der mit seiner offenen und direkten Art viele Freunde gefunden hatte. Einer wie Hermann Weinert, dem keine Arbeit zu viel oder zu schwer war, der nur das von anderen verlangte, was er auch selbst machen würde, einer wie Hermann Weinert, der sich im Vereinsleben stark engagierte. "Einer wie er" das weiß auch IWV-Vorsitzende Ingrid Renner "wird schmerzlich vermisst werden". Eine große Trauergemeinde und seine "Germania" musste nun auch bei der Trauerfeier Abschied nehmen. Der 2. Vorsitzende der Sänger, Wolfgang Weidler, nahm im Namen der Germania-Familie Abschied. Abschied von einem engagierten Sänger, der seit 1986 Mitglied bei MGV Germania war und ab 1994 als Vorstand die Geschicke des Vereins leitete. Als Mitglied gehörte er auch dem Motorsportclub, dem KV 'Die Gowe', der SPD und dem Obst- und Gartenbauverein an. "Menschen wie Hermann Weinert gibt es heute nicht mehr viele" würdigte der Bundestagsabgeordnete Lothar Mark bei der Trauerfeier Hermann Weinert. "Ein Vorbild war er und es ist ein schmerzlicher Verlust für das Wallstadter Vereinsleben". Pfarrer Peter Geißert von der evangelischen Petrusgemeinde vergaß beim Abschied auch nicht des Verstorbenen Liebe zur Seefahrt, die er von seinem Vater geerbt hatte. Und so war es auch Freddy Quinns Lied "Seemann", das am Ende der Trauerfeier ganz leise gespielt wurde. Die Chorgemeinschaft von MGV Germania, Liederkranz und Sängerkreis, hatte mit Germania-Dirigenten Thorsten Gedak und dem "Sanctus" und "Ruhe suchen wir vergebens" zuvor schon musikalisch Abschied genommen.

Obi