"Ich bin eine deutsche Jüdin",
Lebenserinnerungen Hilde Sommerfeld-Heyn
1913-1993 Berlin-Israel-Mannheim
 
   
                                   Elternbild  
   
 
"Nie vergesse ich mein Deutschsein" bekannte die viele Jahre in Mannheim-Feudenheim lebende Hilde Sommerfeld-Heyn stets. Die 1913 in Berlin Geborene fesselt und berührt mit den Aufzeichnungen ihres Lebens, die jetzt in der Aaronis-Collection Backnang erschienen, mit einem Vorwort herausgegeben von Lydia Grabenkamp. Diese erhielt das Manuskript ebenso wie viele Bilder der Familie "zur freien Verfügung". Es berichtet den in Israel und aller Welt lebenden Kindern und Enkeln der hochgebildeten Autorin über ihre glückliche Jugend in Berlin, die Flucht der Abiturientin 1934 vor den Schikanen der Nazis, jung verheiratet mit Dr. Willi Sommerfeld, nach Palästina, das karge Leben in einem im Aufbau befindlichen Palästina/Israel, das Glück über die Geburt der Kinder Dani und Nurit, das Heimweh nach Deutschland und schließlich 1950 die Rückkehr des Ehepaares, das sich in Mannheim niederließ. Dr. Willi Sommerfeld wurde am Klinikum geschätzter und beliebter Oberarzt der HNO-Klinik von Prof. Dr. Ulrich Legler. Hilde Sommerfeld-Heyn studierte mit 50 Jahren noch Pädagogik ("Wir kamen ohne einen Pfennig zurück. Unser Besitz war enteignet. 34 Verwandte, auch meine Schwiegereltern, wurden in Auschwitz und Theresienstadt ermordet, mein Mann schwer krank, so dass ich wusste, bald stehe ich allein da"). So arbeitete sie nach dem Tode ihres Mannes 1957 bis zu ihrem 65. Lebensjahr als liebevolle und geliebte Lehrerin im sozialen Brennpunkt Waldhof und wohnte in Mannheim-Feudenheim in der Ilvesheimer Straße. Sie starb im Jahr 2000 in Israel.
Ihre lesenswerten Aufzeichnungen verraten einen Menschen, der keine Rachsucht kennt. Sie ergänzen die kürzlich im Fernsehen gezeigten Dokumentationen über die Flüchtlingsströme aus dem Osten und regen zum Nachdenken an über das Leid unschuldiger Einzelner, die in den großen Kriegswirren und von Völkerhass getriebenen Grausamkeiten Furchtbares erdulden. (ezo)
Die Herausgeberin und die Aaronis Collection gestalteten dieses Buch ohne Vergütung. Der Reinerlös geht an "WIZO", Organisation jüdischer Frauen. Sie unterstützt mittellose und bedürftige Frauen und Kinder in Israel, gleich welcher Religion und unterhält Mutter-und-Kind-Heime, Kindergärten, Schulen und Müttergenesungsheime und vermittelt Patenschaften für Kinder.
 
 
  Hilde Sommerfeld-Heyn
"Ich bin eine deutsche Jüdin"
Berlin-Rehovot-Mannheim
Erinnerungen 1913-1993
Herausgegeben von Lydia Grabenkamp
Ringbuch 70 Seiten mit vielen Bildern
9.80 plus Porto
Aaronis Collection
Postfach 1149
71544 Backnang
 
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