Jahreslosung: 'Ich will ein Neues schaffen!'
 
Johannes- und Epiphaniasgemeinde gehen jetzt zusammen
 
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     Neujahrsempfang in der Johanneskirche
 
Fotos Grabenkamp
 
(gra) Am Neujahrstag trafen sich in der Johanneskirche zahlreiche Christen aller drei Feudenheimer Gemeinden, um in einem Gottesdienst für den am. 1. Januar 2007 erfolgten Zusammenschluss der Johannes- und der Epiphaniasgemeinde Gottes Segen zu erbitten. Pfarrer Matthias Schärr wies in seiner Predigt auf die Jahreslosung hin. Sie lautet "Ich will ein Neues schaffen!". Diese Losung sei wie gemacht für die beiden Feudenheimer evangelischen Kirchen, die ab jetzt gemeinsame Wege gehen würden. "Man kann nicht immer alles machen wollen", sagte der Pfarrer. "Auch für unseren neuen gemeinsamen Weg müssen wir Geduld aufbringen und Optimismus und Mut, wir sollen keine Angst vor Neuem haben, aber auch Vertrautes bewahren. Vieles ist noch nicht festgelegt. Im März 2005 bildeten unsere Ältestenkreise in einer gemeinsamen Sitzung eine Planungsgruppe; im März 2006 wurde der Zusammenschluss der beiden Gemeinden mit einem vielfältigen Gottesdienstangebot beschlossen. Wir werden unsere Gemeindearbeit koordinieren und 2008 einen neuen Ältestenkreis wählen. Leider ist Pfarrer Oestreicher seit Weihnachten erkrankt und kann heute nicht hier sein" fügte Pfarrer Schärr mit besten Genesungswünschen für den jetzigen Pfarrer von Epiphanias hinzu, der im Herbst 2007 in Pension gehen wird und für den ein Nachfolger gewählt werden soll. Für den Ältestenkreis von Epiphanias sprach Walter Becker-Bender Gebete aus, für den von Johannes Elisabeth Stroh. Pfarrer Winter von der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul und die Vorsitzende von deren Pfarrausschuss, Eva Pelzl überreichten blühende Barbarazweige als Sinnbild dafür, wie man mit neuer Kraft Leben erwecken könne, wobei Pfarrer Winter den Wunsch aussprach, dass auch die Feudenheimer Christen beider Konfessionen einen engeren Zusammenschluss erfahren möchten. Nach dem Gottesdienst tauschten die zahlreichen Gäste, zu denen bemerkenswert viele Katholiken zählten, Neujahrsglückwünsche aus und betonten, dass sie das Beste für das Zusammengehen der beiden Gemeinden erhofften.
Lydia Grabenkamp