Wenn die Datschkaddel Lewwerknedelin macht"....
Dann geht es bei der Feidemer Narrebloos so richtig rund!
 

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Vorsitzender Thomas Frank und sein Vize Rolf Banschbach begrüßen die Gäste zum Narrebloos-Jubiläum im feinen Frack  
 
Alle Fotos Andreas Dafferner / Hans-Jürgen Hiemenz  
 
 

(gogo/gra) Ein wahrhaft närrisches Jubiläum feiert die Narrebloos im Jahr 2007. Seit 5 x 11 Jahren erfreut die "Narrebloos Prinz Max" mit ihren wunderbaren Fasnachtssitzungen. Dieses Jubiläum war Anlass für sehr beliebte "Alt-Stars" der Bloos, von ihren Ruhesitzen wieder auf die Bühne zu stürmen und zum Gaudium Hunderter Besucher wie einst in der ausverkauften Kulturhalle aufzutreten. Präsident Thomas Frank und sein Vize Rolf Banschbach warfen sich zu diesem denkwürdigen Termin in feinen Frack und begrüßten unter ihren zahlreichen Bütten-Assen besonders herzlich Elisabeth Neumann, Irmgard Hugo, Alois und Wolfgang Frank, Kurt Sander und Gerhard Hitter. Und bitten als erstes die "Klimakterium-Sisters" der FeidemerFraueFasnacht auf die Bühne. Ihre frohen Lieder sorgen umgehend für gute Laune. - Dann geht es Schlag auf Schlag: Die neue Narrebloos-Gruppe "Kids of the Narrebloos" führt eine tollen Piratentanz zur Filmmusik von "Fluch der Karibik" auf. Das Besondere an dieser Jugendgruppe: Neben dem einzigen ‚Mädel' Aline Drechsler wirken ausschließlich Söhne von Narrebloos-Elferräten oder Narrebloos-Buwe mit, somit also echte "Buwe-Buwe" (Th. Frank). Trainerin: Ilona Kourschil. - Stefanie Frank, inzwischen dem Teenager-Alter entwachsen, gibt in der Bütt einen lustigen Jahresrückblick zum Besten. - Nach einer sehr ansehnlichen Tanzaufführung der ‚Narrebloos-Girls' erscheint Günter Neugebauer in der Bütt: Der Saal tobt, als er seinen verzweifelten Kampf mit einer ‚Killer-Mücke' in Menschengröße beschreibt. Als die "Muck" sich als hübsches junges Mädchen entpuppt und der Kampf zum Liebesspiel gerät, stört leider seine (als Mücke verkleidete) Ehefrau. - Danach freut sich das Publikum über den gemeinsamen Auftritt von Günter Neugebauer und Pfarrer Winter. Die Zwei intonieren als die ‚Zwei Tenöre' voller Inbrunst ‚So ein Tag', so wunderschön wie heute'. Der Applaus des Publikums beweist: Hier sind zwei musikalische Könner am Werk! - Der Gesangsauftritt der FeidemerFraueFasnacht zum Mannheimer Stadtjubiläum heizt die Stimmung an: Mit dem ‚Wasserturm-Boogie', und mit Eigenkompositionen (Arrangement: Marianne Rohde), singen sie ihr Loblied auf die Stadt. - Achim Bauer beschreibt die Leiden und Turbulenzen eines Babysitters. Und jetzt kommen die ganz dollen Knüller, nämlich anlässlich des Narrebloos-Jubiläums: Highlights aus den vergangenen Zeiten: Als stimmgewaltige Bänkelsänger Alois und Wolfgang Frank und Günter Neugebauer, Elisabeth Neumann und Irmgard Hugo in ihrer Paraderolle als "Lissel und Bawett" - ihre spitzfindig-witzigen Bemerkungen zwingen das Publikum immer wieder dazu, sich Lachtränen aus den Augen zu wischen. Zwei Urväter der Narrebloos, Kurt Sander und Gerhard Hitter, geben die "Fans vunn der Narrebloos" zum Besten. Und gekonnt wie in alten Zeiten intonieren die Narrebloos-'Stars' Elisabeth Neumann, Irmgard Hugo, Kurt Sander, Gerhard Hitter, Günter Neugebauer sowie Alois und Wolfgang Frank gemeinsam den Sitzungs-Klassiker schlechthin‚ ‚Die Datschkaddel'. Das Publikum ist ein riesiges Tanzensemble, wenn es sich beim Formen der Lewwerknödel windet und Verrenkungen macht. Nach der Pause leiden alle mit Günter Bonte. Dieser sieht sich als ‚Simulant' gezwungen, Pillen in allen Farben zu schlucken, um seine Organe zu schützen. Schließlich leidet er ja an allen möglichen Beschwernissen. So ist ihm schon ‚beim 12.Bier immer so schlecht'. - Die Narrebloos-Jazzdancers überraschen als Verwandlungskünstler: Zur Musik von ‚it's a rainy day' entledigen sie sich Ihrer gelben Regenjacken und versprühen später in bunten Trikots ihre tänzerische Anmut. - Klassischen Gardetanz setzt dann die Offiziersgarde der Gowe gekonnt in Szene. - Was passiert, wenn sich anlässlich des Stadtjubiläums ein weiblicher Kunstbanause in ein Mannemer Museum verirrt, demonstriert eindrucksvoll ‚Aphrodite' Susanne Banschbach. Sie hat die Lacher auf ihrer Seite, wenn sie irrtümlich Museumsgegenstände verunstaltet, diese sogar als WC missbraucht und sich über heftige Reaktionen des Museumspersonals wundert. - Die Klatschreporter Bauer/Benz/Freund/Jaspers decken wieder einen Skandal nach dem anderen auf: Sie berichten über den Epo-Handel bei der Tour de France, das zweifelhafte Verhalten bayerischer Politiker bei der Jagd nach Bruno dem Bär und setzen sich vehement für die Erhaltung der Feudenheimer Post ein: ‚The Post must survive!' Was hört man sie stöhnen, wenn sie in Nostalgie an die Zeiten denken ‚als die ‚Winnie' (Bentzinger) noch am Postschalter saß (die aber jetzt in der Narrebloos-Küche eine köstliche Gulaschsuppe zubereitet). - Urkomischer geht's dann nicht mehr: "Ernestine" (Sabine Wieser) und "Grimmhilde" (Christiane Müller) liefern eine Glanznummer ab, indem sie als "Erika die 13." (Müller) und "Schorsch der 24. vom Sandbuckel aus dem Hause der Bollerwagen" (Wieser) ein Fasnachtsprinzenpaar parodieren. - Und dann kommt der ‚Augenschmaus', der seinesgleichen sucht: Die ‚Narrebloos-Buwe' zelebrieren tänzerisch einen ‚Zwergenaufstand' in überdimensionalen, prächtig anzusehenden Kostümen. Für diese tolle Staffage sowie für die ausgeklügelte Choreographie sorgt wieder einmal Bettina Schorb, die Trainerin der ‚Buwe'.- Ob dieser vielen Programm-Höhepunkte stimmen beim großen Finale alle darin ein, ‚es war wieder ganz famos, heut' bei der Narrebloos!".