Sängerjahr schloss mit Abendständchen
Schwung und gute Laune beim Teutonia-Scheunenfest
 
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                  Sportlich herbeigeeilt ...                   ... zum Abendständchen                   ... und guter Bewirtung
                  ... waren viele Gäste                   ... und Ehrengäste        ... da strahlte Dieter Kern, neuer
           Vorsitzender der Teutonia
     Fotos Grabenkamp                   
 
(gra) Alljährlich lädt der GV "Teutonia" zum Scheunenfest in die Pfalzstraße. Das bäuerliche Anwesen von Heinrich und Rita Heckmann bietet im alten Ortskern mit seiner Alt-Feudenheimer Atmosphäre den richtigen Platz für einen Treffpunkt von Mitgliedern und Freunden des traditionsreichen Gesangvereins. Der hatte das Glück auf seine Fahnen geschrieben, wurden doch nach regenreichen, windigen und kühlen Tagen endlich wieder angenehme Temperaturen gemessen. Da machte sich halb Feudenheim auf die Beine oder kam sportlich und umweltfreundlich mit dem Fahrrad, um schönen Chorgesang, eine gute Vesper und einen kühlen Schoppen bei der Teutonia zu genießen. 1. Vorsitzender Dieter Kern sorgte mit zwei Teams aus jeweils sechs Helfern für flinke Bedienung der Gäste, die auch mit einem wunderbaren Ohrenschmaus verwöhnt wurden. Im Schein der untergehenden Sonne lobte der Teutonia-Chor die Heimat mit dem "Badener Land". Chordirektor Thomas Wind dirigierte weiter seine Mannen beim Vortrag von "Wo die roten Rosen blüh'n", "Frag nur den Wind" und "Zum Tanze da geht ein Mädel". So konnten sich die Zuhörer von der Qualität des Chors überzeugen, der kürzlich beim Volkslieder-Wertungssingen den 3. Platz und einen Pokal gewann und auch hier beim Scheunenfest mit reichem Beifall bedacht wurde. Dieter Kern erinnerte zum Abschluss des Sängerjahres noch einmal an die großen Ereignisse des Jahres 2007, in dem der GV Teutonia auf eine 145jährige Geschichte zurückblickt (wir berichteten). In diesem Jahr übergab auch Wilhelm Heckmann, jetzt Ehrenvorsitzender, sein Amt an Dieter Kern, der ihm nochmals großen Dank für sein verdienstvolles Wirken aussprach und auch Marga Heckmann darin einschloss. Natürlich waren diese beiden "Teutonia-Urgesteine" zugegen und erfreuten sich des schönen Abends gemeinsam mit vielen prominenten Gästen. Bürgermeister Dr. Peter Kurz, die Vorsitzenden der Feudenheimer und Wallstadter Gesangvereine, Delegationen der Kirchen und vieler örtlicher Vereine fühlten sich wohl hier in der Heckmannschen Scheune, die trotz der arbeitsreichen Erntezeit leergeräumt war, wofür Dieter Kern besonderen Dank wusste. Pianist Gerhard Leibensperger hatte es nicht schwer, mit dem Ohrwurm "Die Hände zum Himmel" und anderen beliebten Melodien die gute Stimmung noch ein bisschen anzuheizen. So ist es kein Wunder, dass die letzten Gäste dieses urigen Scheunenfestes erst um zwei Uhr morgens den Heimweg antraten. Und am Sonntag räumten die "Teutonen", wie es in Feudenheim üblich ist, alles wieder Tip-top auf!
Lydia Grabenkamp