GV Teutonia: "Mit 145 Jahren ... ist noch lange nicht Schluss!"
OB Widder ernennt Wilhelm Heckmann zu "Mannheims Botschafter der Musik"
 

     Zum Bilderbogen

Wilhelm Heckmann "Mannheims Botschafter der Musik"
(v.li. Dieter Kern, Wilhelm und Marga Heckmann, BM Chr. Specht)  
 
 
Alle Fotos Grabenkamp  
 
(gra) Die 145jährige Geschichte des Feudenheimer GV Teutonia ist reich an Höhepunkten. Ein weiterer Glanzpunkt wurde hinzugefügt mit der Feier des 145jährigen Bestehens des GV Teutonia. In der vollbesetzten Kulturhalle trafen sich dazu die Mitglieder des Vereins, ihre Angehörigen und zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen die Vorsitzenden der Feudenheimer Vereine mit ihren Delegationen, Vertreter der Kirchen und Politik. Bekanntlich übergab der langjährige Erste Vorsitzende der Teutonia, Wilhelm Heckmann, kürzlich sein Amt an Dieter Kern, der nun seinem Vorgänger öffentlich mit Dank für verdienstvolles über 50jähriges Wirken die Ehrenurkunde zur Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des GV Teutonia überreichte. Kerns Laudatio bekräftigten die Versammelten mit lang anhaltendem Beifall. Wilhelm Heckmann - "ich wollte ja eigentlich heute nichts reden" - nutzte die Gelegenheit, all seinen Sangesfreunden und vor allem den Dirigenten des Chors für viele Jahre erfreulichen und wirkungsvollen gemeinsamen Tuns im Verein zu danken. Ihm selbst wurde bei dieser festlichen Gelegenheit eine bisher in Mannheim noch nicht vergebene Auszeichnung im Namen des Oberbürgermeisters zuteil: "Den Titel "Mannheims Botschafter der Musik" dürfen Sie als Erster nunmehr tragen" sagte Bürgermeister Christian Specht in seiner Laudatio und verwies auf die großen Verdienste Heckmanns um das musikalische Leben unserer Stadt und auf die wertvollen Verbindungen, die durch ihn und die "Teutonia" international geschaffen und so viele Freunde im Ausland gewonnen wurden, insbesondere in unserer Partnerstadt Swansea. Bei seinen großen Aufgaben im Dienste der Allgemeinheit unterstützte - so Specht - Frau Marga Heckmann ihren Gatten unermüdlich und trug viel zum Ansehen der Teutonia bei. - Zu Beginn des Abends zeigte sich der Chor (Leitung Thomas Wind, Piano Tobias Jöst) bereits in Bestform mit einem Medley von Udo Jürgens und setzte auch mit "When The Saints" den ersten glänzenden Aspekt für das folgende Unterhaltungsprogramm mit seinen Überraschungen. "Das hat Wilhelm Heckmann noch mit zusammengestellt" sagte Dieter Kern bescheiden, der an dem ganzen Abend unermüdlich die Fäden der Veranstaltung in der Hand hielt. Was da geboten wurde, war tatsächlich Weltklasse und dieses großen Jubiläums würdig. Hans Stellberg stellte mit heiterer Moderation Künstler der Spitzenklasse vor: Als erstes unser überaus beliebtes "Feudenheimer Urgestein" Bloomaul Wolf Kaiser mit seinem "Sax mix", acht Künstlern, die man nicht genug preisen kann, sei es im Gesamtauftritt oder mit Soloeinlagen, alles mit größtem Beifall aufgenommen. Wahres Staunen und Verblüffung erregten Magier Mr. Black und charmante Partnerin Ursula mit zahlreichen Tricks und ihrem halben Zoo possierlicher Tiere. Die von Black zärtlich geliebten und in Jahren von ihm zu ihren Kunststücken freundlich überredeten Tauben, Kaninchen, Ente und ein Huhn verschwanden - oder waren plötzlich wieder da, wie von Zauberhand sogar mit Knall in den silbergrauen Minipudel "Zambo" verwandelt. Beim nächsten Öffnen des Vorhangs wieder Staunen: "Scotland the brave" und weitere beliebte Dudelsackweisen spielten Mc Phees "Heidelberg Pipes and Drums", gekleidet in schottische Kilts mit allem Zugehörigen. Man durfte mitsingen, genau so beim nächsten Überraschungsgast, dem Musical-Clown "De Globetrotter". Ein Mann, der auch noch aus einer Luftpumpe eine Melodie zaubert! Er rückte an mit einem riesigen Kontrabass, zweckentfremdet als "Mutter der Instrumente". Herausgeholt wurden Trompete, Geige, Ziehharmonika, Flöten, Hupen, Kuhglocken und ähnliches, dazu teils im Kopfstand auf dem Kontrabass gespielt. Mitsingen durften die Teutonen dabei auch noch! Zu allem Schönen gesellten sich der von Marga Heckmann und Hilde Renz komponierte Blumenschmuck der Bühne und die gute Bewirtung; freundschaftlich an der Arbeit in der Küche das DJB"Steuben"-Team, an der Theke Herbert Knebel und Robert und Birgit Lotz. Das Bühnenbild gestalteten Klaus Alles, Günther Kern und Herbert Knebel. Beleuchtung Dieter Haasner . Hier noch die Namen des "Sax Mix": Wolf Kaiser, Prof. Hans Pfeiffer, Lothar Hocker, Albin Metz, Bernd Ballreich, Horst Meinhold, Horst Seidelmann und Herwig Lichtenstein. Getanzt wurde bis in die Nacht nach der Musik von "Oliver Saul und den Schlawinern".
Lydia Grabenkamp