Teutonia und Gwalia Singers vereint in Völkerfreundschaft
50jährige Städtepartnerschaft in Feudenheimer Kulturhalle gefeiert
 

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Gwalia Singers: 'Thank you for the music'  
 
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(gra) Hier lösten Feudenheimer Gastgeber eine große Aufgabe glänzend: Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Mannheim-Swansea weilten fast 50 Mitglieder des Männergesangvereins "Gwalia Singers" aus Swansea als Gäste des "Freundeskreis Mannheim-Swansea" und des Feudenheimer GV Teutonia in Mannheim. Mit Heinz Schmetzer als Vorsitzendem, sehr tatkräftig unterstützt von Wilhelm Heckmann und seinem Team von Teutonen, wurde eigens für die Betreuung der Gäste und Durchführung eines umfangreichen Besuchsprogramms der "Freundeskreis Mannheim-Swansea" gegründet. Dieser setzte sich kräftig für die Organisation des Besuches ein und gewann dabei 8.500 von zahlreichen Mannheimer und Feudenheimer Sponsoren, wodurch ein umfangreiches Programm für die Gwalia Singers ermöglicht wurde. Es schloss sich würdig an die seit 1995 durchgeführten Besuche beider Sängergruppen an. Diese führten auch zu vielen privaten Freundschaften. Bei ihrem jetzigen Besuch trugen sich die Gwalias in das Goldene Buch der Stadt Mannheim ein, sangen dort gemeinsam mit den Teutonen bei einem Empfang und bereicherten den Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters mit schönen Liedern. Krönung ihres Aufenthaltes war ein Abschiedsabend in der Feudenheimer Kulturhalle mit exzellentem Büffet (teils gesponsert von "Fody's"), Auftritt beider Sängervereine und Unterhaltungsprogramm mit Bernhard Kaiser. Hier rissen das Feudenheimer Bloomaul Wolf Kaiser und seine Mannen mit Klarinetten, Saxophonen und Horn das Publikum mit beliebten Melodien von den Stühlen, unterstützt vom Gesangsduo Dina Deiss und Stefan Hoog. Die Teutonia begann den Abend, geleitet von Thomas Wind (Tenor Herbert Knebel) mit ihren schönsten Liedern. Denen stand der stimmgewaltige und harmonische Auftritt der Gwalias Singers (Ltg. Nick Rogers, am Flügel Rhyan Lytes) in keiner Weise nach. Ansprachen von Heinz Schmetzer, Wilhelm Heckmann (Dolmetscherin Eva Heckmann) und dem Vorsitzenden der Gwalia, Clive Walters, betonten die Freude über diese Freundschaft zwischen zwei einst verfeindeten Nationen. Diese bekräftigte auch Bürgermeister Dr. Peter Kurz mit den Grüßen des Oberbürgermeisters und einem Geschenk (unser Bild). Die Gwalia Singers bedankten sich bei Heinz Schmetzer für die erwiesene Gastfreundschaft mit einem besonders sinnigen Geschenk, einem handgestickten Walisischen Gebet, gerahmt, 60 x 40 cm groß. Dieses wird bei Familie Schmetzer einen Ehrenplatz einnehmen, ebenso wie das Geschenk an Wilhelm Heckmann, der sich mit einem Stoß Noten bei den walisischen Freunden revanchierte. Am 7. Januar schloss der Besuch der Waliser mit einem Rundgang durch das historische Ladenburg, ehe am frühen Nachmittag ihr Flieger Richtung Swansea abhob.
Lydia Grabenkamp