25.000 Narren bejubelten 56. Feudenheimer Fasnachtszug!
Am Fasnachtsdienstag feierten die Feidener fröhlich uff de Gass
 

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                                                    Kleingärtnerverein Feudenheim  
 
Fotos: Lydia Grabenkamp und Hans-Jürgen Hiemenz  
 

(gra) Zum 56. Mal zog der Feudenheimer Fasnachts-Lindwurm am Fasnachtsdienstag vom Spessartplatz durch die Neckarstraße zum Rathaus, durch Alt-Feudenheim, die Andreas-Hoferstraße, Scheffel- und Ziethenstraße wieder zum Rathaus, wo Klaus-Peter Becker, Senatspräsident der KG Lallehaag, mit Witz und Eloquenz den von der Bürgergemeinschaft Feudenheim organisierten Fasnachtszug moderierte. Trommelwirbel und Blasmusik begleiteten die Ahoi-Rufe der zumeist närrisch gekleideten 25.000 Zuschauer. Sie applaudierten begeistert den witzig ausgestatteten Fußgruppen und Wagen der 56 Teilnehmer und den Kapellen des Ersten Feudenheimer Spielmannszuges, des Trommelpalastes, des Musikvereins Friedrichsfeld (gesponsert von der Narrebloos) und der Schauenburg-Geischda (gesponsert von der Bügergemeinschaft). Ganz Feudenheim postierte sich an den Straßenrändern, begrüßte die zahlreichen närrischen Fußgruppen, die Feudenheimer Karnevalsvereine Narrebloos, Lallehaag und Aulaner, erfreue sich wiederum an den schönen Wagen der DJB Steuben und der Goggelrobber, rief laut "Ahoi" und fing so manches Gutsel auf. Auch die Nachbarschaft wollte wie alljährlich beim großen Feudenheimer Spektakel dabei sein, und so kamen mit großer Besetzung die "Gowe" aus Wallstadt, die "Insulaner" aus Ilvesheim mit ihren beiden Prinzessinnen und der Reiterverein Vogelstang-Wallstadt. Die Feuerwehr Wallstadt machte sehr originell auf ihr 112jähriges Bestehen aufmerksam, und auch die Feudenheimer Vereine Frohsinn, der Harmonika-Club und die DJK-Feudenheim luden zu ihren Jubiläumsfeiern ein. Die Freiwillige Feuerwehr Feudenheim nahm sich den "Feinstaub" auf Korn, der MGV "Teutonia" die Doping-Affären, die Narrebloos mit Kochmützen tischte närrische Mahlzeiten auf, und die FraueFasnachtFeidene versicherte, im Jahr 09 im "abgesoffenen Prinz-Max wieder aufzutauchen". Ganz lieb marschierten die Kinder aus den Kinderhäusern von Wallstadt und Feudenheim auf dem mehrere Kilometer langen Weg mit und trotzten wie alle Zugteilnehmer unter Plastikhäuten dem Regen, der zum Glück bei Zugbeginn aufhörte. Stärkung gab es unterwegs "an der Eck" von privater Seite - und am Aschermittwoch war beim Heringsessen "Beitelwäsch" angesagt, denn so richtige Fasnachter haben am Ende der tollen Tage nichts mehr im Portemonnaie.
Lydia Grabenkamp