Feudenheimer Kerwe lockte 30.000 Besucher  
  „Für jeden etwas“ bei strahlendem Herbstwetter  
 
 
 
   
  11. Feudenheimer Kerwe
Foto Jakobi
 
 
         
 
 
(gra) Die 11. Feudenheimer Kerwe lockte bei prächtigem Herbstwetter am Kerwesamstag und -Sonntag 30.000 Besucher an. Mit großem Trara begann der traditionelle Sternmarsch. Angeführt vom Fanfarenzug der Neckarauer Pilwe zogen Abordnungen von 18 Feudenheimer Vereinen durch die Festmeile zum Rathaus, wo Kerwebürgermeister Hans-Georg Schubert, begleitet von seinen Kerweborscht, durch Bezirksbürgerdienstleiterin Patricia Munterde der Rathausschlüssel und die Amtskette mit launigen Worten überreicht wurde. Munterdes Dank an alle ehrenamtllichen Kerwemacher, insbesondere an den Kerweverein unter Doris Kirsch, schloss sich auch Dr. Achim Ding an, der stellvertretende Vorsitzende der Feudenheimer Bürgergemeinschaft. Am Rathaus wurde die Schlumpel heraufgezogen, in diesem Jahr erstmals neumodisch in Jeans angetan von Claudia Harzheim (Blumen Waldfee), blickte die blonde Strohpuppe auf ein vergnügtes Völkchen herunter, das an vielen Ständen prächtig bewirtet wurde. Auf drei Bühnen gab es ordentlich was auf die Ohren – für jeden Geschmack, vom Shanty bis Rock und Metall. Auf Bühne 3 brachten die kleinen Tänzer vom Kindergarten Aubuckel mit dem „Kinderboogie“ einen echten „Knaller“ dort, wo man den Salutschuss der Schützen 1744 gewöhnt ist. Der fiel aus, unverständlicherweise wegen fehlender städtischer Genehmigung. Doch die Chorgemeinschaft „Deutsche Einheit“/“Flügelrad“, dirigiert von Renate Selke, lockte mit „Hereinspaziert“. Das lohnte sich besonders beim Stöbern in den Feudenheimer Geschäften, die beim verkaufsoffenen Samstag/Sonntag ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Am Samstagabend flutete eine fröhliche Besucherschar durch die Feudenheimer Hauptstraße, unbelästigt von Betrunkenen. Hier zeigte das städtische Verbot Wirkung, Alkohol „im Rucksack zum Kampftrinken“ mitzubringen. Spät abends funkelte ein großartiges Feuerwerk über Feudenheim; es war gesponsert von Fa. Otto Kahl anläßlich des 38jährigen Geschäftsjubiläums. Erstmalig hatten die Feudenheimer Bezirksbeiräte einen eigenen Stand und damit erwünschten Kontakt zu den Bürgern. Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen trafen Pfarrer Winter und Pfarrer Schärr auf nachdenkliche Zuhörer und erinnerten daran, dass die Kerwe -Kirchweih auch ein kirchliches Fest ist.

Lydia Grabenkamp

Weitere Bilder:
'Impressionen fotografiert von Frau Jakobi'
'Impressionen fotografiert von Dieter Kern'