Ein Hauch Frankreich im Wallstadter Rathaus  
  Urlaubs-Gefühle mit Bildern von Irena Wagner  
 
 
 
   
  Sie nahmen uns auf einen Ausflug in die Provence und die Toskana mit, v.l. Laura List, Irena Wagner, Ilse Friedrich und Manuela Müller
Bild: Jakobi
 
 
         
 
 
Zu einem perfekten Sonntagmorgen hätten eigentlich nur noch ein Stückchen Käse, etwas Baguette und ein Gläschen Rotwein gefehlt und hätte man den französischen Roten mit einem Chianti ausgetauscht wäre man den 'Urlaubs -- Gefühlen' von Irena Wagner ein großes Stück näher gekommen. Dafür gab es aber eine besondere Stimmung, wenn man sich die Bilder anschaute, die einem in diese ganz besondere Stimmung versetzt, und man sich ein wenig in den Urlaub träumen konnte.
Die Aquarelle der Malerin Irena Wagner be- und verzaubern einfach. Man fühlt sich sofort in die Provence oder in die Toskana versetzt.
Da sind die Felder mit dem roten Klatschmohn, sofort bleibt der Blick wie magisch darauf hängen. Langsam schweift der Blick zum nächsten Bild und auch hier ist das Klatschmohnrot die Farbe die einen in den Bann zieht. Doch es ist mehr als dieses besondere Rot, es ist die leichte sommerliche Stimmung die sie einfängt. Es sind die Landschaften, die Häuser denen sie eine Leichtigkeit einhaucht und mit Urlaubsstimmung erfüllt. Und dann sind da noch die Herzen, man schaut einmal hin, ein zweites Mal und beim dritten hinschauen entdeckt man noch etwas, das einem auf den ersten Blick verborgen war.
'Mir gefallen ihre Bilder, Sie sprechen mich an und sagen mir viel' hört man auch von Ilse Friedrich, Diplom-Psychologin und Tanztherapeutin, die gerne die einführenden Worte an diesem Morgen gesprochen hat. Sie beschreibt Irena Wagner als eine Frau mit ungeheuer viel Lebensfreude, die den Kopf niemals hängen lässt und sich den schönen Dingen des Lebens zugewandt hat. Auch Ihr Lebensmotto 'Das Leben ist Veränderung' passe zu ihr.
Perfekt passt auch dazu Laura List, die uns klassische, bluesige, irische Gitarrenmusik mitgebracht hatte. Lust auf mehr machte nicht nur die von Manuela Müller angekündigte 'Weltpremiere', die junge 18jährige Musikerin hatte eine Laute mitgebracht 'Die haben wir auf dem Speicher meiner Oma gefunden' Laura List hat das Instrument mit ihrem Vater entstaubt, etwas restauriert und nun kam es zum Einsatz. Wie vielseitig die Musikerin ist zeigt sich auch als sie auf ihrer Westerngitarre selbstkomponierte Stücke vorträgt.
Begeisterung schwingt auch hier beim Beifall mit und Manuela Müller vom 'Kultur im Rathaus' Team bedankt sich am Ende der Matinee mit Blumensträußen bei drei außergewöhnlichen Künstlerinnen.

Obi