Friedliche Machtübernahme der Gowe in Wallstadt  
  Neujahrsempfang des Bürgerdienstes und IWV  
 
 
 
  Friedlich war die Machtübernahme der Gowe beim Wallstadter Neujahrsempfang im katholischen Gemeindezentrum
 
 
    Alle Fotos Jakobi    
 
 
 Sie mussten lange warten, bis sie zum Zuge kamen, die Wallstadter Gowe und Vorstand Otmar Lenhardt, doch dann konnten sie sich letztendlich doch durchsetzen und bekamen die „Schlüsselgewalt“ von Bezirksbürgerdienstleiterin und Rathaus-Chefin Patricia Munterde. Und weil in Wallstadt so eine Machtübernahme ganz friedlich verläuft, wird die Gowe- Fahne als äußeres Zeichen nun am Rathaus hängen. Das Aushängeschild des Vereins, die Offiziersgarde, konnte nicht nur einen schwungvollen Marsch zeigen, auch neue Uniformen durften die jungen Damen stolz präsentieren. Begeistern konnten auch junge ehrenamtlich engagierte Wallstadter die Gäste des Neujahrsempfangs. Gemeinsam mit Diakon Bernhard Kohl waren die Sternsinger gekommen. Inzwischen ist es schon Tradition, dass die jungen Gemeindemitglieder von Christ-König kommen. Bei Wind und Wetter, Schnee oder Regen sind sie in verschiedenen Gruppen unterwegs „Für die gute Sache“, ein nachahmenswertes Engagement. Musikalische Gäste waren auch die Sänger der Chorgemeinschaft MGV Liederkranz und MGV Germania unter der Leitung von Dirigent Roland Bernhard. Begrüßen konnten Bezirksbürgerdienstleiterin Patricia Munterde und IWV Vorsitzende Ingrid Renner zum Neujahrsempfang die Stadträte Dorothea Beetz, Evelyne Gottselig, Peter Pfanz-Sponagel, Joachim Horner, Roland Weiss und Wolfgang Raufelder, die Vertreter der Vereine, die Bezirksbeiräte von CDU und SPD, Polizei und Feuerwehr, Gunter U. Heinrich vom Bürgerverein Vogelstang und Werner Eisen von der IG Käfertaler Vereine, Pfarrer Geißert und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger aus Wallstadt, die der Einladung gerne gefolgt waren. „Zum Jahreswechsel hält jedermann Rückschau auf das vergangene Jahr, in dem wir vieles erreicht haben, aber auch auf einiges verzichten mussten“. Patricia Munterde berichtete von der Arbeit des Bürgerdienstes und den vielen Neuerungen. Zu einem angenehmen Arbeitsbereich, den Eheschließungen, konnte Patricia Munterde sagen „dass Wallstadt mit rund 12 Eheschließungen ruhig wieder heiratsfreudiger werden kann“ Bedanken konnte sie sich auch bei ihren Mitarbeiterinnen und den Wallstadter Bürgerinnen und Bürgern und dem Bezirksbeirat. Um viele verschiedene Themen hatten sich die Bezirksbeiräte gekümmert, dazu gehörte die Einkaufssituation in Wallstadt, die geplante Umgestaltung des Rathausvorplatzes und die Schaffung eines Jugendtreffs, dessen Bedarf in der Verwaltung unbestritten sei. Auch die Reihe „Kultur im Rathaus“, die mit interessanten Kulturveranstaltung punktet und 2008 ihr 10jähriges Jubiläum feiert, wurde erwähnt. Stadtrat Peter Pfanz-Sponagel überbrachte auch im Namen seiner Gemeinderatskollegen die Grüße des Oberbürgermeisters. Für die IWV Vorsitzende war das Jahr 2007 ein turbulentes Jahr „Es gab viel Schönes, Unterhaltsames und Spannendes. Vereinsjubiläen, private Lebenshöhepunkte, Träume und angestrebte Ziele wie die Schritte zur Realisierung der Gründung der Chorgemeinschaft Liederkranz – Germania“ doch, so Ingrid Renner, gab es auch Dinge und Ereignisse, die man schnell aus den Gedanken streichen möchte. „Wir hier in Wallstadt haben in vielen Bereichen ein gutes, gewachsenes, intaktes Umfeld und es ist uns im Großen und Ganzen möglich, nach Kontroversen gemeinsam zu versuchen, sich auf halbem Wege zu treffen und sich wieder gemeinsam in den Dienst der guten Sache zu stellen“ Wichtig ist es Ingrid Renner, dass jeder, der sich vereinsmäßig engagiert und einbringt, versucht, seinen Wohnort, seinen Stadtteil zu bereichern um somit auch die weitere Existenz von Vereinen , kulturellen Einrichtungen und sozialen Einrichtungen zu gewährleisten. Nach den letzten turbulenten Wochen sei sie zur Erkenntnis gekommen, dass zwei Eigenschaften wichtig seien: Die Demut vor dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, und das Vertrauen, das man zu sich selbst haben sollte. Wenn dann jeder den anderen noch respektiere als Mensch mit seiner Meinung und Überzeugung sei die Gemeinschaft in einem Verein eine positive Lebens- und Freizeitgestaltung. Die IWV ist der Zusammenschluß von 20 Vereinen, Parteien und Organisationen. Und damit dies auch in Zukunft so bleibe „Engagieren wir uns und versuchen unsere verschieden Auffassungen gemeinsam auf einen Nenner zu bringen.“ Ingrid Renner wünschte zum Abschluss ihrer Neujahrsansprache allen Vereinsvorsitzenden, allen Mitgliedern in Vereinen, ob aktiv oder passiv, allen Wallstadterinnen und Wallstadtern ein friedliches und vor allem gesundes 2008.
 obi