Super Stimmung beim "Schirmherrn"-freien Sportevent des MSC  
  Volksradfahren auch im 28. Jahr erfolgreich  
 
 
 
  Begrüßt wurden die Teilnehmer von MSC-Chefin Manuela Müller.
Stadtrat Roland Weiß hatte kurzfristig die Schirmherrschaft übernommen.
Bild: Jakobi
 
 
         
 
 
Es war ein leichter Schock, als der Anruf aus dem Büro der neuen Sportbürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer kam. Drei Tage vor dem sportlichen Höhepunkt im MSC Vereinsjahr hatte die Schirmherrin ihre Teilnahme abgesagt. "Da wird immer vom Ehrenamt gesprochen das unterstützt werden soll ": Manuela Müller macht aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl "man erwartet gerade in kleinen Vereinen, dass die Schirmherrn zu den Veranstaltungen kommen".
Doppelt gefreut habe sie sich daher, als Stadtrat Roland Weiß, der Schirmherr des Jahres 2006, nicht nur seine Teilnahme zugesagt hatte, sondern auch die Pflichten eines Schirmherrn übernommen hat. "Es ist mir eine Ehre" so Roland Weiß, der sich freut, dass der MSC nicht nur den 85. Geburtstag in diesem Jahr feierte, sondern den Gedanken der "Trimm-Spiele" seit 28 Jahren immer wieder aufgreift.
Die Teilnehmer des 28. MSC Volksradfahrens wurden so fast pünktlich, also kurz nach 8:30 Uhr, auf die Strecke geschickt. Unter dem Beifall der Stadträte Roland Weiß, Evelyne Gottselig, Andrea Safferling, Thomas Wunder (SPD Schönau) und des MSC Ehrenvorsitzenden Heinrich Müller, ging es dann auch gleich los, und die erste Gruppe konnte kräftig in die Pedale treten. Eifrig mit geradelt waren auch Bezirks-Bürgerdienstleiterin Patricia Munterde, SPD OV Vorsitzende Dr. Claudia Schöning Kalender, Inge Feuerstein und Gisela und Karlheinz Gottselig.
Die von Peter Jakobi ausgesuchte Strecke war nicht nur gut ausgeschildert, sie war auch landschaftlich reizvoll. Das Wetter war ideal, und während sich die 165 Radfahrer und Radfahrerinnen auf die Strecke begaben, wurde im Müllerschen Hof schon alles für den Frühschoppen vorbereitet. So konnte MSC Chefin Manuela Müller den ehemaligen IWV Vorsitzenden Wolfgang Wehrheim, den KIG Ehrenvorsitzenden August Mehl und Altstadtrat Karlheinz Haas begrüßen. Für musikalische Highlights sorgte die Brassband mit einem Standkonzert. Dabei sein ist zwar alles, doch ein Anreiz ist für die Radfahrer sicher auch die Verlosung am Ende der Veranstaltung. Gleich drei Räder wurden verlost. Gewonnen hat das "große" Rad, gespendet von Familie Gottselig, Jürgen Klaus, das Kinderrad, gespendet von Stephanie Pirruccio, Jens Huber und ein Laufrad von Jürgen Gramlich ging an den einjährigen Julian Elsässer.
Seit dem letzten Jahr gibt es für teilnehmende Vereine noch einen besonderen Anreiz, die Gruppe mit den meisten Radfahrern darf sich über ein 30 Liter Fässchen Bier freuen. Mitnehmen durfte das Fass Bier in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Wallstadt.
Einen Trostpreis gab es für die zweitstärkste Gruppe die "Radfreunde aus Feudenheim", die sich auch in diesem Jahr auf die Drahtesel geschwungen und eifrig Kilometer gestrampelt hatten. Auch Nicht-Radfahrer sind jedes Jahr zum Frühschoppen herzlich willkommen, denn Leckeres vom Grill, deftige Erbsensuppe, selbst gebackene Kuchen und kühle Getränke locken viele in die Merowinger Straße.
Bedanken konnte sich Manuela Müller am Ende der Veranstaltung nicht nur bei Peter Jakobi und seinem Ausschilderungsteam Johanna und Philipp Jakobi und Thomas Müller, bei allen Helfern, dem DRK, der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt, der Brassband der Firma "Rund ums Rad", allen Sponsoren und bei allen Teilnehmern der 28. "Tour de Wallstadt"

obi