Der Wallstadter Wasserturm
 
Der Wallstadter Wasserturm ist bis zur Dachspitze 40,43 m hoch. Weithin sichtbar wurde er im Jahr 1906 nach einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen und wird von den Wallstädtern als denkmalgeschütztes Wahrzeichen geliebt. Ein Gemeinderatsbeschluss im Jahre 1904 war das Startzeichen für den Bau des Wallstadter und des Feudenheimer Wasserturms, einer für beide Stadtteile gemeinsamen, von Oskar Smreker geplanten eigenständigen Wasserversorgung. Wallstadt und Feudenheim bezogen ab 1906 ihr Wasser aus dem Wasserwerk Feudenheim. Im Wallstadter Turm enthielt eine Halbkugel mit zylindrischem Oberteil, 7.50 m Durchmesser und 5.59 m Höhe 190 cbm Wasser auf einer Spiegelhöhe von 34 m. Der Turm mit seiner konischen Form wurde aus roten Klinkern aufgeführt, sein Sockel aus dem landestypischen roten Sandstein. Gelbe Ziegel im Kreuzmuster schmücken als hübsche Bänder umlaufend die Fassade und die Fenster. Der Kopf des Turmes ist verputzt und hat einen Durchmesser von 8,82m. Durch ein Rohr kann man im ehemaligen Wasserturm hochsteigen. Er ist jetzt im Privatbesitz und wird zusammen mit angebauten Gebäuden als Wohnung benutzt.