| Die Wallstadt-Schule | |
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Die Grundsteinlegung 1895 gab den
Startschuss für den Bau der Wallstadtschule mit Grund-, Haupt- und
Gewerbe-Gemeinschaftsschule. Der Gemeinderat des damals noch selbständigen
Ortes hatte dafür die Bausumme von 35.000 Mark genehmigt und kaufte für 1443
Mark das Grundstück für die Schule. Es war 40 a, 43 qm groß. Auf diesem
Gelände steht noch heute die Wallstadtschule mit ihrem 1906 eingeweihten
Hauptgebäude im klassizistischen Stil. Obwohl reichlich groß bemessen,
reichten die Schulräume nach einigen Jahrzehnten nicht mehr aus. So wurde 1936
der neue Flügel angefügt, den die Stadt Mannheim im Eingemeindungsvertrag
zugesichert hatte. Im Jahr 1967 besuchten 358 Schüler in 13 Klassen die Schule
und wurden von 12 Lehrern unterrichtet. Evangelische und katholische Geistliche
gaben Religionsunterricht. Anfang der 70er Jahre wurde eine Turnhalle an der
Römerstraße gebaut; einen weiteren Anbau erhielt die Schule in den 90er
Jahren. – Bis 1906 wurden die Wallstädter Kinder getrennt nach Konfessionen
in recht beengten Räumen der Kirchen unterrichtet; auch ein Saal im Rathaus
diente als Schulzimmer. Der 1935 errichtete Anbau diente ab Januar 1945 für
einige Zeit als Kinderkrankenhaus, da in Mannheim alles zerstört war. Hier in
Wallstadt wurden Kinder mit durch den Krieg verursachten Verletzungen und
Auszehrungserscheinungen gepflegt, während die Wallstädter Schulkinder mit der
„Kinderlandverschickung“ vor dem Bombenkrieg evakuiert waren. |